“Der Notfallkoffer”für die Betriebsübergabe im Notfall

Die gute Nachricht:
In Deutschland erfolgen die meisten Betriebsübergaben geplant.

Die weniger gute Nachricht:
Dennoch können Krankheiten, Notfälle, und Unfälle nie gänzlich ausgeschlossen werden. So wie es für nahezu jeden Menschen im privaten Umfeld selbstverständlich ist, eine Vorsorgeregelung in Form einer Versicherung, Vollmachten und Vertretungen zu treffen, ist dies im betrieblichen Ablauf oft nicht eindeutig geregelt und noch entscheidender — Hier hängen so gut wie immer die finanziellen Lebensgrundlagen der Eigentümerfamilien und deren Mitarbeitern davon ab, ob eine geregelte Weiterführung des Betriebes geplant ist und überhaupt umgesetzt werden kann.

Um die Nachfolge in Unternehmen auch in schwierigen Zeiten sicherzustellen, ist die rechtzeitige Planung für diese Eventualitäten essenziell. Der Notfallkoffer kann hier ein wertvoller Bestandteil einer betrieblichen Nachfolge- und Übernahmeplanung sein, um Handlungsunfähigkeit im unternehmerischen und persönlichen Lebensbereich zu vermeiden.

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Die Verteilung nach Gründen bei ungeplanten Geschäftsübergaben!

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Alter
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Tod
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Krankheit

Die Folgen

(Vorübergehende?) Handlungsunfähigkeit im persönlichen Bereich (Gesundheit, Privatvermögen …) Unternehmen (Führung, Kontrolle, Gesellschafterstellung …) Bereits ein 14-tägiger Ausfall des Unternehmers kann ausreichen, um den Betrieb in eine existenzielle Notlage zu bringen

Welche Unterlagen gehören in einen Notfallkoffer?

Diese Frage ist schnell zu beantworten: Alle Unterlagen, Passwörter, Schlüssel, Vollmachten, Zugänge und Handlungsanweisungen an vorab festgelegte Personen im Unternehmen müssen innerhalb des Koffers zugänglich sein, die für eine schnelle und nahtlose Fortführung des Betriebs notwendig sind.

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Kurzcheck:

Wie gut sind Sie auf den Notfall vorbereitet?

  1. Gibt es im Unternehmen einen kompetenten Stellvertreter, der Sie fachlich und unternehmerisch ersetzen könnte und ist dieser auch informiert und willens diese Aufgabe zu übernehmen? Was ist hier gewollt und bereits geregelt?
  2. Ist dieser Stellvertreter bereits heute mit allen benötigten Vollmachten und Rechten ausgestattet und wäre somit in der Lage den Betrieb sofort weiterzuführen?
  3. Wissen Ihre Mitarbeiter über die aktuellen Projekte und Aufträge Bescheid oder können Projekte ohne Ihr eigenes Zutun nicht abgeschlossen und fakturiert werden?
  4. Ist Ihre Büroorganisation nachvollziehbar wenn Sie über einen längeren Zeitraum nicht verfügbar sind? Steuern, Löhne, Buchhaltung, Zahlungsläufe, Projekte…
  5. Haben Sie alle notwendigen Versicherungen abgeschlossen (Betrieb, Familie, persönlich)? Oder ist Ihr Betrieb auf Sie als einzelne Person angewiesen um weiter existieren zu können?
  6. Sind die Interessen Ihrer Familie und die Ihres Unternehmens unabhängig voneinander so geregelt, dass alle handlungsfähig bleiben im Falle Ihrer Nichtverfügbarkeit über einen unbestimmten Zeitraum?

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Dempf & Wolf Unternehmensberatung arbeitet mit Ihnen gemeinsam die Notfallkoffer-Checkliste zu den verschiedenen Fragen der Unternehmensfortführung Punkt für Punkt ab.
Sie erhalten klare Handlungsempfehlungen zu den offenen Punkten, die zu erfüllen sind und können diese Zug um Zug vervollständigen, so dass Sie am Ende einen Notfallkoffer bei sich im Unternehmen haben werden, der es einem informierten Stellvertreter aus dem Stand ermöglicht, den Betrieb in Ihrem Sinne weiterzuführen.

Eine weitere gute Nachricht noch zum Schluss:
Auch dieses ungeliebte Thema kann man mit guter Laune und einer Prise Humor durchaus gut gelaunt hinter sich bringen, damit am Ende ein gutes Gefühl der Sicherheit überwiegt – Versprochen!

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Telefon: +49 711 96881201

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